Materialien

Warum der Rahmen wichtig ist

Materialseite eines gerahmten Aila-Kischka-Fine-Art-Prints

Ein Print verändert sich, wenn er gerahmt wird. Er ist dann nicht mehr nur ein Bild, sondern ein Objekt für den Raum. Papier, Glas und Rahmen entscheiden darüber, wie nah das Werk wirkt, wie viel Präsenz es hat und ob es über Jahre still in einem Raum bestehen kann.

Für die gerahmte Edition denke ich Werk und Rahmen zusammen. Das Ziel ist nicht, den Rahmen verschwinden zu lassen. Er soll das Bild tragen, ihm das richtige Gewicht geben und das Stück bereit für die Wand machen.

Die Prints entstehen auf Hahnemühle Albrecht Dürer, 210 g/m2. Ich habe mich dafür entschieden, weil sich die Oberfläche taktil und malerisch anfühlt. Sie trägt Farbe, ohne das Werk glänzend oder fern wirken zu lassen.

Die Rahmen kommen von Mende Frames in Schönewalde. Das ist wichtig, weil das Objekt nah an dem Ort bleiben soll, aus dem die Arbeit kommt. Aila Kischka ist im Spreewald verwurzelt, und die Produktionskette soll das, wo möglich, spiegeln.

Ich möchte, dass jedes Werk als etwas Ganzes ankommt: nicht nur als Motiv, sondern als kleines Wandobjekt mit Wärme, Materialpräsenz und klarer Herkunft.